Ferienprogramm für KinderBeinsteiner Ferienprogramm 2006

WilhelmaBesuch in der Wilhelma
Beinsteiner Kids e.V.

Wir sahen die Fütterung der Seelöwen und erhielten eine Führung durch Dr. Wolfram Rietschel, den Tierarzt der Wilhelma. Höhepunkt war das Füttern der Elefanten.

Fütterung der Seelöwen

Schnorrer wollen auch was abhaben.

Die Fütterung der Kalifornischen Seelöwen bildete den Auftakt unseres Besuches in der Wilhelma.
Der Tierpfleger stellte dem Publikum die einzelnen Tiere vor und nutzte die Gelegenheit zu zeigen, welche Fähigkeiten die flinken Meeressäuger haben.

Dann besuchten wir Tierarzt Dr. Wolfram Rietschel in seinem Revier.

Im Revier des Tierarztes

Gummibärchen zur Patientenbestechung

Zunächst erbat sich der Tierarzt von den Kindern ein paar Gummibärchen zur Patientenbestechung.
Die Tiere kennen nämlich Dr. Rietschel, als den Menschen, der sie impft, untersucht, Krallen und Hufe schneidet und mit ihnen lauter unangenehme Dinge tut.
So ausgerüstet, konnte er aber alle Patienten, die zur Beobachtung oder zur Erholung von ihrer Gruppe getrennt sind, überreden und sie zeigten sich an den Gittern.

Dann gingen wir in die Praxis.
Auf dem Behandlungstisch stand eine Transportkiste, mit der ein Tier zur Untersuchung gebracht worden ist.
Eines der Kinder sollte sich Handschuhe anziehen und die Kiste vorsichtig öffnen, während er selbst das Tier fassen wollte.
Damit das Tier nicht entkommen kann, wurde dazu natürlich vorher die Praxistür sorgfältig geschlossen.

Das Tier stellte sich zur allgemeinen Erheiterung als "Japanischer Kampfhamster" mit Batterieantrieb heraus.

PaviangebissDass man aber auch bei niedlichen Tieren vorsichtig sein muss, zeigt der Tierarzt uns anhand eines Affengebisses, das erstaunlich große und scharfe Zähne hat.

Als nächstes erklärte Dr. Rietschel uns, wie eine Spritze für das Blasrohr funktioniert und zeigte uns an seiner Trainingszielscheibe, wie das Schießen mit dem Blasrohr geht.
Junge Tierärzte müssen bei ihm zu Beginn der Ausbildung zunächst das Schießen auf die Zielscheibe und anschließend auf einen Plüschaffen, der geworfen wird, üben.

Bevor wir wieder in den öffentlichen Bereich der Wilhelma zurückkehrten, sahen wir uns die Futterküche an. 
Hier werden für alle Reviere die Futtermittel und  Zutaten vorbereitet und zur Abholung bereitgestellt.
In einem Ausstellungsraum sahen wir verschiedene Beispiele, wie in der Wilhelma die Nahrung für die Tiere dem natürlichen Futter nachgebildet wird. Dabei müssen für einige Tiere auch Stoffe wie Heilerde oder Sand zur Nahrung zugefügt werden, die sie mit dem natürlichen Futter auch aufnähmen.

An den Wänden hängen Präparate von verschiedenen Tieren, darunter einer Giraffe mit ihren langen Halswirbeln.
Auch ein Hinweis auf das Produktionsbüro des SWR für die Sendung "Eisbär, Affe & Co" durfte nicht fehlen.

Futterküche Eisbär, Affe und Co

Eisbär und Zebra

Extra für uns bekamen die Eisbären ein paar Leckerbissen außer der Reihe, was sie rasch aus ihrer nachmittäglichen Lethargie gerissen hat.

Es ist be- eindruckend, die großen Tiere aus nächster Nähe zu erleben.

Der Weg führte uns dann am Zebragehege vorbei. Das Fohlen, das Dr. Rietschel uns zeigen wollte, war leider schon im Stall. Dafür konnte er sich bei den Tierpflegern erkundigen, dass es dem Hengst, der letzte Woche am Huf behandelt wurde, wieder besser geht.

Elefantenfütterung

Der absolute Höhepunkt war die Fütterung der Elefanten.
Wir durften hinter die Absperrung kommen, die Elefanten streicheln und anfassen und jeder einen Apfel füttern.

Dann musste Dr. Rietschel sich von uns verabschieden.
Wir schauten uns als Zugabe zu dem erlebnisreichen Nachmittag noch im Elefantenhaus an, wie die Elefanten badeten.

Kinder für Beinstein

Alle Bilder und die Fotos, die wir nicht hier unterbringen konnten, können Sie in druckbarer Auflösung (9cm x 12cm; 300dpi) auf CD-Rom erhalten.

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